Ab ins Freie...

Wann dürfen die Küken nach draußen?

 

Egal ob Ente, Huhn oder Wachtel  - wenn die Küken geschlüpft sind und den Brüter verlassen haben sind sie winzig. Sie sind oft noch schlapp und brauchen viel Wärme. Aber das bleibt nicht lange so. Schnell erkunden sie den Stall bis in die letzte Ecke und wuseln munter herum. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt um mit ihnen das erste Mal ins Freie zu gehen? 

Die ersten 48Std. - 72Std. nach dem Schlupf bleiben die Küken bei mir noch drinnen. Um abschätzen zu können ob ein Ausflug nach draußen angebracht ist achte ich auf folgende zwei Dinge:

  • Sind alle Küken fit und vollständig abgetrocknet?
  • Sind die Temperaturen draußen ok? Ist es sehr windig oder regnet es sogar?

Wenn alle Küken fit sind (also sicher herumlaufen, fressen und sich selbst ein Platz unter der Wärmeplatte suchen) dann schaue ich nach draußen. Ist es so warm, dass die Sonne genug Kraft hat und als Wärmespender herhalten kann geht es für ca. 1Std. auf die Wiese. Ist es zu windig oder regnet es bleiben die Küken drinnen.

Mittlerweile merke ich schnell wenn den Kleinen zu kalt wird (dann sieht es aus als würden sie versuchen sich zu stapeln um sich gegenseitig zu wärmen) dann hole ich sie wieder rein. 

Je größer die Küken werden umso länger bleiben sie draußen und das auch bei schlechterem Wetter.

Juhuu...

Wir freuen uns über 

Besucher in den letzten 30 Tagen.

Die GartenHof-Bewohner und ich freuen uns und sagen DANKE!!

Es gibt Schnecken!!

Seit einigen Tagen sammelt mein Vater jeden Abend die Schnecken von den Pflanzen. Besonders die Lupinen oberhalb der Trockenmauer haben es den Schnecken angetan. Die Ausbeute gibt es dann am nächsten Morgen für die Enten zum Frühstück. Brav stehen die Drei an um sich ihre Leckerli abzuholen.

Hilfe die Henne steht auf!!

oder: Herzlich Willkommen kleines Küken...

Vor ein paar Wochen stellte ich fest, dass eine meiner Hennen auf ihrem Nest sitzengeblieben war. Die Eier hatte ich eigentlich immer sorgfältig eingesammelt. Eines konnte sie sich also doch retten und wärmte es vorbildlich. Weniger vorbildlich kam eine andere Henne und legte, während das Hühnchen zum fressen aufstand, weitere Eier ins Nest. Diese wurden fleißig mit bebrütet. Irgendwann waren sechs Eier zusammengekommen die alle ein unterschiedliches Alter hatten. Gar nicht gut! 

Einige Nachforschungen im Internet und ein paar Gespräche mit anderen Hühnerfreunden später war klar: Das Hühnchen braucht Ruhe und ein Nest nur für sich. 

Also, schnell den Stall etwas umgestaltet und das Hühnchen samt Nest in Seh- und Hörweite der Anderen separiert. An einem Tag sortierte das Hühnchen zwei Eier aus. Die waren tatsächlich nicht befruchtet.

Das separierte Brüten ging auch ein paar Tage gut... bis letzten Mittwoch. Als ich in den Stall kam war das Hühnchen ausgeflogen und die Eier kalt. Schock!!

Diese Gelegenheit nutzte ich aber um endlich herauszufinden ob sich den Eiern überhaupt noch etwas tut. Beim Durchleuchten wurde schnell klar: zwei Eier waren wahrscheinlich schon vor ein paar Tagen abgestorben. Eines war "leer". Aber in einem, im kleinsten Ei im Nest, war noch Bewegung zu sehen. 

Was jetzt? Ab in den Garten und das Hühnchen fangen. Gesagt getan, ab auf´s Nest. Nichts zu machen... Vielleicht geht sie zurück wenn ich sie in Ruhe lasse, warten wir mal. 

Nach einiger Zeit waren die Hühner im Garten nicht mehr zu sehen. Hat es geklappt? Vorsichtig schlich ich zum Stall und lugte um die Ecke... das Nest war immer noch verlassen. Traurig wollte ich grade gehen als es mich aus dem Ei anpiepste... Ok, Mama Huhn hat keine Lust mehr aber das Kleine lebt noch!

Das Ei wurde eingepackt. In meiner wärmenden Hand konnte ich schon spüren wie das Kleine im Ei neue Kräfte bekam. Das Brutgerät wurde wieder angeschmissen. Langsam das Ei angewärmt und dann rein damit. Es war jetzt ca. 16.00Uhr... 

Um 18.30Uhr schaute ich das nächste Mal nachdem Kleinen. Da war das Ei angepickt. 

 

Heute morgen um 7.30Uhr war ein kleines graues, putzmunteres Küken geschlüpft.

Juhu!!!

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Heute morgen ist das kleine Wachtelküken mit dem Kreuzschnabel gestorben. Es hatte in den letzten Tagen überhaupt nicht den Eindruck gemacht, dass es ihm nicht gut geht. Ich dachte der Kleine würde es schaffen.

Schön warm...

Update zu den Wachtelküken

Den fünf Wachtelküken geht es sehr gut. Sie sind unheimlich mobil und können, obwohl sie noch sooo klein sind, schon auf die Heizplatte springen. Die Heizplatte habe ich heute das erste Mal eine "Etage" nach oben gestellt. Außerdem sind die Zwerge heute in einen größeren Karton umgezogen weil sie einfach mehr Platz zum entdecken brauchen. 

Ich konnte auch herausfinden was mit dem kleinen Küken mit dem Schnabelproblem los ist. Es hat einen Kreuzschnabel, ziemlich stark ausgeprägt. Außerdem hat es nur ein Auge. Bis jetzt konnte ich noch nicht feststellen dass es ihm schlecht geht. Es frisst und trinkt zwar etwas eigenartig aber ich bin froh, dass es überhaupt fressen und trinken kann.

Das selbstgemachte Kükenmüsli wird gut angenommen und ich habe das Gefühl die Kleinen sind schon ein wenig gewachsen.

Neue Bewohner für den GartenHof

Nach 18 Tagen Brutdauer sind heute Vormittag 5 winzig kleine Wachtelküken geschlüpft. So süß!  

Vier sind wohlauf, eines hat ein Problem mit dem Schnabel, aber auch Dieses macht einen ganz fidelen Eindruck. Genaueres konnte ich noch nicht erkennen.

Für die Küken die dieses Jahr bei uns schlüpfen verzichte ich das erste Mal auf gekauften Kükenstarter. Stattdessen mische und schrote ich das Kükenfutter in diesem Jahr selbst. Einige Einzelstaaten habe ich im Internet bestellt und einige Zutaten stammen aus dem eigenen Garten. Zusätzlich bekommen die Kleinen hartgekochte Eier. Über meine Erfahrungen damit werde ich in den kommenden Tage berichten.