Futter und Wasser

Anders als Hühnerküken fangen Enten nicht sofort mit dem Picken an. Manchmal brauchen sie ein wenig Ansporn. Mit dem Finger in die Wasserschale zu tippen macht sie schnell neugierig.

In den ersten 24Std. sind aber auch Entenküken noch über die Reste ihres Dottersacks versorgt und brauchen nicht sofort Futter.

In den ersten Lebenstagen füttern wir unseren Küken:

  • hartgekochtes Ei, klein gehackt mit klein geschnittenenen Brennesseln
  • aufgeweichtes Brötchen mit geraspelten Möhren
  • Kükenstarter
  • Haferflocken in Wasser 
  • gekochte Nudeln (etwas klein gemacht)

Zu Anfang füttere ich immer wenig dafür öfter. Dabei kann ich gut beobachten ob alle fressen und alle genug bekommen. Übrig gebliebenes Futter räume ich gleich weg damit weniger Verunreinigung entsteht. Entenküken machen mit allem immer eine große Sauerrei.

Auch mit den Gefäßen für Wasser bin ich vorsichtig. Ich wähle lieber flache, kleine Gefäße als Wasserschälchen. Lieber bringe ich ihnen mehrmals am Tag frisches Wasser. Ich habe schon erlebt, dass ein Küken im Wassertopf ertrunken ist. Sind die Küken größer, passe ich auch die Schälchen an.


Alles was du zur Herstellung des Kükenfutter brauchst findest du in deinem Haushalt. Messer, Brettchen, Löffel usw.

Um bestens vorbereitet zu sein solltest du schon einige Tage vor dem Schlupftermin Kükenkorn kaufen. Das gibt es in der Genossenschaft oder im Internet. Ansonsten kannst du auch schon alte Brötchen trocknen und etwas zerbröseln. In einer Tupperdose lassen sich die Krümmel gut aufbewahren. In Wasser aufgeweicht kannst du sie dann den Küken verfüttern.

Die Küken bekommen die ersten 5 - 6 Wochen spezielles Kükenfutter auch Kükenstarter genannt. Danach wechsle ich zu dem Futter welches auch die erwachsenen Tiere bekommen. Meistens lasse ich das Kükenkorn "ausschleichen" indem ich immer mehr von dem normalen Körnerfutter untermische. 


"Geschirr"

Auch hier unterscheide ich zwischen jungen und älteren Küken. Zu Anfang benutze ich einfache Blumentopfuntersetzer aus Ton als Trink-und Futtergefäß. Wichtig: keine Plastikuntersetzer, diese kippen die Küken ständig um!

Später habe ich größere Futternäpfe aus Ton aus der Genossenschaft. Der Rand ist etwas höher und sie kippen nicht so schnell um. Durch den erhöhten Rand können die Küken weniger Chaos mit ihrem Futter anstellen.

Wer Entenküken hat braucht viel "Geschirr". Die Kleinen planschen und matschen mit allem was ihnen vor den Schnabel kommt.

 

Hier nur eine kleine Auswahl meiner Töpfchen.